SPINALKANALSTENOSE – curatio stenosis canalis spinalis

Konservative Möglichkeiten

  • Krankengymnastik, Physiotherapie, physikalische Behandlungen.
  • Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente.
  • PRT: Gezielte unter Röntgendurchleuchtung oder CT geführte Applikation von schmerz-und entzündungshemmenden Medikamenten

Operative Möglichkeiten

  1. klassische mikrochirurgische offene Entdachung (Dekompression) des Wirbelkanals mit dem OP-Mikroskop. Dieser Eingriff wird im Grunde genommen ähnlich einer klassischen offenen Bandscheibenvorfalloperation durchgefü Die Entwicklung des Operationsmikroskopes in den frühen 60´er Jahren hat es der Neurochirurgie überhaupt erst ermöglicht komplizierte Eingriffe wie die am Rückenmark oder Gehirn in vertretbarer Dauer und mit vertretbarem Risiko durchzuführen. Auch können Verletzungen an den Hirnhäuten (die das Rückenmark umgebende Hülle, in der sich das Mark umflossen vom Hirnwasser befindet) so viel besser und gezielter versorgt werden. Es macht das Setzen einer Naht, deren Faden man mit bloßem Auge fast nicht erkennen kann, erst möglich.

  2. Fusionsoperation mittels Fußfortsatzschrauben (Pedikelschrauben) bei höhergradigen Engpasssyndromen des Rü Dieser Eingriff kann auch über mehrere Etagen durchgeführt werden. Vorher sollten aber ähnlich dem Vorgehen bei der klassischen Bandscheibenoperation sämtliche konservative Therapieoptionen ausgeschöpft sein. Diese Operation nenn sich auch PLIF: postero-laterale untersomatische Fusion mittels Fixateur interne (von hinten seitlich durchgeführte Fusion von zwei benachbarten Wirbelkörpern mittels eines Zwischenwirbelkäfigs als Bandscheibenersatz gehalten durch ein Schraubenstabsystem, welches von hinten über die Fusion in die angrenzenden Wirbelkörper eingeschraubt wird).