WIRBELBRUCH – curatio fractura vertebrae

Konservative Therapie

Die konservative Therapie aus Schmerztherapie und Korsett führt in den meisten Fällen von stabilen Brüchen zu einer ausreichenden Schmerzlinderung. Hier ist insbesondere im Falle von osteoporotisch bedingten Wirbelfrakturen auf eine hinreichende Knochenstoffwechseldiagnostik zu achten. Je nach Ergebnis derselben zieht dies eine entsprechende Substitutionstherapie nach sich und sollte in den sicheren Händen eines Osteologen liegen.

Operative Therapie

Die operative Therapie kommt bei stabilen Frakturen momentan eigentlich nur zum Tragen, wenn die konservativen Maßnahmen über mehrere Wochen nicht zu einer ausreichenden Schmerzlinderung und Stabilisierung des Befundes haben beitragen können. Hier wird mittels einer Zementauffüllung des vorher mit einem Ballon wiederaufgerichteten Wirbelkörpers eine Stabilisierung desselben erreicht, so dass die eigentlich die Schmerzrezeptoren tragende Knochenhaut so weit stabilisiert werden kann, dass es nicht bei jeder neuerlichen Bewegung zur Verschiebung der Bruchfragmente und damit der Knochenhaut gegeneinander kommen kann. Dieser Eingriff wird als Ballon-Kyphoplastie bezeichnet und kann sowohl als Wacheingriff als auch in Narkose durchgeführt werden.

Handelt es sich um eine instabile Fraktur ohne oder mit Osteoporose mit Teilverlegung des Spinalkanals sollte eine stabilisierende Operation ggf. von vorn und von hinten in Erwägung gezogen werden.