WIRBELBRUCH – fractura vertebrae

Was ist ein Wirbelkörperbruch?

Ein Wirbelkörperbruch entsteht entweder auf Grund eines Unfalles oder in zunehmendem Masse im Rahmen einer verminderten Knochendichte als Spontanbruch selbst bei inadäquat geringer Belastung bei einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung. Dies betrifft insbesondere ältere Frauen in der Phase der nicht mehr vorhandenen Produktion der Geschlechtshormone (postmenopausalen Phase). Häufig liegt hier schon aufgrund des allgemeinen Körperverfalles eine Gehstörung oder eine Schwindelsymptomatik vor, die das Sturzrisiko im Alter zunehmen lässt. Kommt dann noch eine Verminderung der Knochendichte hinzu so kann schon eine als eigentlich normal empfundene Belastung wie das Tragen eines Wasserkastens oder das Steigen einer Treppe zum Auftreten eines Wirbelkörperbruches führen. Im Falle eines Sturzes des älteren Menschen frakturieren nicht selten gleich mehrere Wirbel. Dies führt zu bewegungs- und lagewechselabhängigen Schmerzen, die – so sie nicht über eine konservative u. U. auch stationäre Schmerztherapie mit Korsett zu lindern sind – mittels einer Zementauffüllung gelindert werden können.